Die Vorarlberg Milch hat ihre Unternehmensführung neu aufgestellt. Mit 1. Juli 2026 übernimmt Lukas Assmair offiziell die Geschäftsführung und bildet gemeinsam mit Bruno Breuß die neue Doppelspitze des Vorarlberger Molkereiunternehmens. Damit setzt die zur NÖM-Gruppe gehörende Molkerei auf Kontinuität und gleichzeitig auf eine strategische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Offizielle Übergabe nach erfolgreichem Interimseinsatz

Lukas Assmair war zuletzt als Einkaufsleiter der NÖM AG tätig und hatte bereits in den vergangenen Monaten interimistisch Verantwortung bei der Vorarlberg Milch übernommen. Nach dieser Übergangsphase erfolgt nun die offizielle Übernahme der Geschäftsführungsagenden.

Die Vorstände der NÖM AG, Alfred Berger und Josef Simon, würdigen den bisherigen Einsatz des neuen Geschäftsführers. Assmair habe in kurzer Zeit wichtige Weichen gestellt und die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich unterstützt. Gemeinsam mit Bruno Breuß solle er die Vorarlberg Milch nachhaltig stärken und zukunftsfit weiterentwickeln.

Fokus auf Wachstum und Innovation

Auch Lukas Assmair sieht großes Potenzial für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Die Vorarlberg Milch verfüge über eine starke regionale Verankerung und eine hohe Kompetenz in der Milchverarbeitung. Gemeinsam mit Bruno Breuß und dem gesamten Team wolle er den erfolgreichen Kurs fortsetzen und die Zukunft des Unternehmens aktiv gestalten.

Die neue Geschäftsführung nennt nachhaltiges Wachstum, Innovationskraft und die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit als zentrale Ziele für die kommenden Jahre.

Kooperation mit der NÖM prägt die Zukunft

Die personelle Neuaufstellung erfolgt gut ein Jahr nach der strategischen Kooperation zwischen der Vorarlberg Milch und der NÖM AG. Die Mitglieder der Vorarlberg Milch eGen hatten dieser Zusammenarbeit im Mai 2025 zugestimmt. Seitdem ist die Genossenschaft an der NÖM beteiligt, während der Standort Feldkirch als Kompetenzzentrum für Hart- und Schnittkäse innerhalb der Unternehmensgruppe weitergeführt wird. Gleichzeitig blieb das Genossenschaftsmodell der Vorarlberger Milchbauern erhalten.

Mit der neuen Doppelspitze unter Bruno Breuß und Lukas Assmair setzt die Vorarlberg Milch ihren eingeschlagenen Kurs fort und will die Chancen der Kooperation mit der NÖM nutzen, um ihre Marktposition langfristig auszubauen.