Fasching ist Krapfenzeit
Fasching ohne Krapfen ist in Wien kaum vorstellbar. Auch bei der Wiener Bäckereikette Ströck läuft die Hochsaison auf Hochtouren. Die Krapfen des Unternehmens zählen laut aktuellem Gault&Millau-Ranking zu den zehn besten der Bundeshauptstadt. Umso größer war die Aufregung, als mitten in der intensiven Produktionszeit ein besonderes Mitglied der Backstube verschwand.
„Karl der Krapfen“, intern als „Fill-Good-Manager“ bekannt, gilt als Hüter der perfekten Füllung und als Stimmungsaufheller im Team. Seit Mitte Jänner fehlt von dem flaumigen Maskottchen jedoch jede Spur. Sein Abschied beschränkte sich auf eine kurze Botschaft: „Ich bin dann mal weg.“
Ein Maskottchen mit Marmeladenherz
Auch wenn Karl kein Mensch ist, sondern ein digitales Maskottchen in Krapfenform, wird sein Verschwinden in der Ströck-Welt mit Humor und Emotion inszeniert. Entwicklungsbäcker Pierre Reboul bringt es augenzwinkernd auf den Punkt: Man müsse Karl einfach lieben, schließlich habe er ein Herz aus Marmelade.
Die Geschichte rund um den verschwundenen Krapfen ist Teil der diesjährigen Faschingskampagne des Unternehmens. Bereits in den vergangenen Jahren setzte Ströck auf kreative Kommunikationsideen rund um das Traditionsgebäck, etwa mit einem Krapfen-Kunstprojekt in Zusammenarbeit mit namhaften Kunstschaffenden.
Krapfenkampagne mit künstlicher Intelligenz
Heuer geht Ströck einen Schritt weiter und setzt erstmals auf künstliche Intelligenz. Der Kreativexperte Michael Katzlberger von Artificial Creativity erweckte Karl digital zum Leben. Gemeinsam mit dem Storytelling des Ströck-Marketingteams entstand eine Kampagne, die stark auf Interaktion mit der Community setzt.
Im Mittelpunkt steht dabei die emotionale Bindung an das Produkt und die Menschen dahinter. Die Suche nach Karl soll zeigen, wie viel Handwerk, Teamarbeit und Leidenschaft in jedem Krapfen stecken.
Digitale Schnitzeljagd bis zum Faschingdienstag
Bis spätestens zum Faschingdienstag am 17. Februar soll Karl wieder in die Bäckereifamilie zurückkehren. Dafür lädt Ströck seine Kundinnen und Kunden zur digitalen Schnitzeljagd ein. Gesucht sind Reime, Gedichte und liebevolle Botschaften, die Karl zur Rückkehr bewegen sollen. Parallel dazu wird das Maskottchen immer wieder an bekannten Wiener Schauplätzen „gesichtet“, darunter beim Riesenrad, am Wiener Eistraum oder im Tiergarten Schönbrunn. Hinweise können über die Unternehmenswebsite abgegeben werden.
Preise mit Augenzwinkern
Als Finderlohn winken Gutscheine für Freizeitangebote, Shopping und süße Überraschungen aus dem Hause Ströck. Der entscheidende Hinweis, der Karl endgültig zurückbringt, wird besonders belohnt: mit „Krapfen ein Leben lang“, konkret einem Karton Krapfen in jedem Fasching.




