Ein Jahrhundert Handwerkskunst
Gegründet wurde die Bäckerei 1925 von Alois Kemetmüller. 1959 übernahm Gustav Kemetmüller, später führte Johanna Kemetmüller den Betrieb fast drei Jahrzehnte lang. Heute steht die vierte Generation mit Christian und Sarah Kemetmüller an der Spitze. Sie setzen auf ein Zusammenspiel aus Tradition, Regionalität und modernen Ideen, um die Zukunft des Handwerks zu sichern.
Jubiläumsfeier am 20. September
Das Fest findet von 14 bis 21 Uhr in einem Zelt neben der Konditorei in Spital am Pyhrn statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm:
| Zeit | Programmpunkt | Hinweis |
|---|---|---|
| 14:00–21:00 | Jubiläumsfest – Café Kemetmüller | Zelt neben der Konditorei, 4582 Spital am Pyhrn |
| 14:00–18:00 | Live-Musik: „Presshouse Family“ | Bühne im Festzelt |
| 15:00–18:00 | Mitmachen: Lebkuchenherzen verzieren & Modellieren | Einblicke ins Konditorhandwerk |
| 18:00–21:00 | Konzert: „Jure Tori Trio“ | Abendprogramm |
| durchgehend | Kulinarikstände | Barista, Pizza, Wein |
| — | Moderation | Reinhold Gruber |
„Das Brot wie früher backen“
Der Leitspruch des Hauses bringt die Philosophie auf den Punkt: Lange Teigführungen, handwerkliches Können und hochwertige Rohstoffe aus Oberösterreich bilden das Fundament. Regionalität spielt dabei eine Schlüsselrolle – Mehle stammen ausschließlich von Mühlen aus der Umgebung, weitere Zutaten werden so weit wie möglich von regionalen Produzenten bezogen.
Neue Generation, klare Werte
Christian Kemetmüller, Bäcker- und Konditormeister, übernahm 2013 gemeinsam mit seiner Frau Sarah die Verantwortung. Während er den Betrieb aus der Backstube heraus prägt, kümmert sie sich mit Leidenschaft um Organisation und Teamführung. Beide teilen die Überzeugung, dass handwerkliche Qualität und Liebe zum Detail der beste Weg in die Zukunft sind.
Bedeutung für die Branche
Das Jubiläum des Café Kemetmüller zeigt, wie wichtig Familienbetriebe für das Bäcker- und Konditorenhandwerk in Österreich sind. Traditionelle Rezepte, gepaart mit neuen Impulsen, sichern nicht nur Arbeitsplätze in der Region, sondern setzen auch ein starkes Zeichen für Regionalität und Qualität. Für viele Betriebe kann dieses Beispiel als Inspiration dienen, wie man die Balance zwischen Bewahren und Weiterentwickeln hält.