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Handwerk mit Geschichte: Bäckerei Geier eröffnet neue Filiale im Nordbahnviertel

Mit einer neuen Filiale im Wiener Nordbahnviertel bringt die Bäckerei Geier Natursauerteigbrot, regionale Rohstoffe und Weinviertler Handwerkstradition mitten in die Stadt.

Dritte Filiale in der Leopoldstadt

Kulinarischer Zuwachs im Wiener Nordbahnviertel: In der Schweidlgasse 25 hat die Weinviertler Handwerksbäckerei Geier ein neues Bäckereifachgeschäft eröffnet. Es ist bereits der dritte Standort des Familienbetriebs im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Geführt wird die Bäckerei in vierter Generation von Erika und Gerald Geier, die dabei konsequent auf Handarbeit, Regionalität und natürliche Herstellungsprozesse setzen.

„Handarbeit ist für uns eine Selbstverständlichkeit, und Getreide ist unser zentraler Rohstoff“, betont Erika Geier. Dieser Anspruch prägt auch den neuen Standort, der Brotkultur, Kaffee und Konditoreihandwerk für den Alltag verbindet.

Das Kennenlernfrühstück bot reichlich Gelegenheit für Gespräche, Vernetzung und persönlichen Austausch. © Beigestellt
Das Kennenlernfrühstück bot reichlich Gelegenheit für Gespräche, Vernetzung und persönlichen Austausch. © Beigestellt

Langzeitgeführte Brote aus Natursauerteig

Im Mittelpunkt des Sortiments stehen Brote aus Natursauerteig, die von Hand gewirkt und mit ausreichend Zeit zur Reifung geführt werden. Klassiker wie Roggenbrot gehören ebenso dazu wie die mehrfach ausgezeichnete Geier Bio Kruste 1902. Beim 21. Internationalen Brotwettbewerb wurde die Bäckerei Geier insgesamt mit 44 Goldmedaillen prämiert.

Ergänzt wird das Angebot durch Bio-Backwaren, darunter die Bio-Handsemmel, sowie durch Brote aus 100 Prozent Dinkel oder 100 Prozent Roggen – auch für Kundinnen und Kunden mit speziellen Ernährungsbedürfnissen. „Die wichtigste Zutat beim Backen ist Zeit“, sagt Gerald Geier. „Und die bekommt bei uns jedes Brot.“

Regionale Rohstoffe und gelebte Verantwortung

Rund 80 Prozent der eingesetzten Rohstoffe stammen aus einem Umkreis von 50 Kilometern. Damit bekennt sich der Betrieb klar zur regionalen Landwirtschaft und zu kurzen Transportwegen. Regionalität, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit sind für die Familie Geier keine Trends, sondern Werte, die seit über 120 Jahren gelebt werden.

Auch soziale Initiativen wie das „Geier Tafelsackerl“ sind Teil der Unternehmensphilosophie und unterstreichen das Selbstverständnis als verantwortungsvoll geführter Familienbetrieb.

Süße Klassiker aus der eigenen Konditorei

Neben Brot spielt auch das Konditoreihandwerk eine zentrale Rolle. Sämtliche Mehlspeisen stammen aus der hauseigenen Konditorei. Zum Sortiment zählen unter anderem Erdbeer- und Sacherschnitten, fruchtige Törtchen sowie der klassische Eierlikörgugelhupf. Für den schnellen Genuss zwischendurch werden zudem herzhafte Snacks und Kaffee zum Mitnehmen angeboten.

Künstler Markus „Max“ Wesenauer gestaltete das moderne Mural. © Beigestellt
Künstler Markus „Max“ Wesenauer gestaltete das moderne Mural. © Beigestellt

Kunst als Verbindung von Stadt und Herkunft

Ein besonderer Blickfang der neuen Filiale ist das großflächige Mural des Künstlers Markus „Max“ Wesenauer. In seinem Werk verbindet er urbane Elemente mit Motiven aus der Geschichte der Bäckerei Geier. Spielzeuglokomotiven, Polaroids und grafische Anspielungen schlagen eine Brücke zwischen dem Weinviertel, Strasshof und dem Nordbahnviertel.

Für Gerald Geier ist dieser Ort auch persönlich bedeutsam: Über die Nordbahnstrecke fuhr er einst zu seinem Lehrplatz. „Das Nordbahnviertel war damals ein ganz anderes“, erinnert er sich. Diese Erinnerungen flossen ebenso in die Gestaltung ein wie die Werte des Betriebs.

Bezirksvorsteher Alexander Nikolai (Mitte) betonte die Bedeutung familiengeführter Betriebe für den Bezirk. Hier mit Erika & Gerald Geier. © Beigestellt
Bezirksvorsteher Alexander Nikolai (Mitte) betonte beim Kennenlernfrühstück die Bedeutung familiengeführter Betriebe für den Bezirk. Hier mit Erika & Gerald Geier. © Beigestellt

Gelungener Auftakt mit Kennenlernfrühstück

Im Rahmen eines Kennenlernfrühstücks lud die Bäckerei Geier Medienvertreter:innen, Nachbar:innen und Partner in das neue Geschäft. Bezirksvorsteher Alexander Nikolai hob dabei die Bedeutung familiengeführter Betriebe für den Bezirk hervor und begrüßte den neuen Standort als Bereicherung für das Grätzel.

Auch der Austausch über Stadtentwicklung, Handwerk und Kunst prägte den Vormittag. Die positive Resonanz auf Konzept, Sortiment und Gestaltung machte den Eröffnungstag zu einem gelungenen Start für den neuen Treffpunkt im Nordbahnviertel.

Adresse:
Schweidlgasse 25, 1020 Wien

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 6:00–18:30 Uhr
Samstag: 6:00–17:00 Uhr
Sonntag: 7:00–17:00 Uhr

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