König

Josef Schrott über die Tradition gebackener Festtagsspezialitäten

Kommentar des Innungsmeisters der österreichischen Bäcker.

In den heimischen Backstuben herrscht Hochbetrieb. Zu keiner anderen Jahreszeit ist die Nachfrage nach köstlichen, handwerklich hergestellten Gebäcken so groß. Sei es die Vielzahl an Allerheiligenstriezel, die in den letzten Wochen gebacken wurden, oder die Faschingskrapfen, die gemeinsam mit den Narren jetzt wieder los sind. Zwar ist der Krapfen mittlerweile zu einem beliebten Ganzjahresprodukt geworden, in vielen Bäckereien wird er jedoch nur zwischen dem 11. November und dem Faschingsdienstag gebacken und von den Kunden jedes Jahr sehnsüchtig erwartet.

Die Produktion der Weihnachtskekse ist ebenfalls in vollem Gange. Neben den Klassikern wie Vanillekipferl und Co hat jedes Bundesland seine typischen, regionalen Spezialitäten. Kletzenbrot, Christstollen, Lebkuchen, Bischofsbrot und einiges mehr dürfen auf dem Festtagstisch in vielen Familien ebenfalls nicht fehlen.

Unsere Festtagsspezialitäten sind mehr als nur Gebäck, sie sind ein Stück gelebter Tradition und seit Jahrhunderten fixer Bestandteil zu speziellen Anlässen. Und diese besonderen Backwaren kommen immer noch aus unseren Backstuben, hier punkten wir mit handwerklicher Perfektion und – soweit als möglich – regionalen Zutaten. Das wissen die Kundinnen und Kunden zu schätzen und gönnen sich zu den Festtagen das kleine Stück Genuss und Freude aus der Bäckerei oder Konditorei gerne.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie gut durch die anstrengenden Wochen bis zum Jahreswechsel kommen und vor allem gute Geschäfte.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung an: office@baeckerzeitung.at

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